DJK Schwarz-Weiss Neukölln 1920 e. V.

Pokalspiel der 1.Herren

Kein Klassenunterschied erkennbar?!
Vom Anpfiff weg gingen wir durch D. Ringhandt in Führung (1.) und es sah so aus als könnten wir an die gute Saisonauftaktleistung der Vorwoche anknüpfen. Aber schnell wurde klar, dass der frischgebackene Aufsteiger zur Landesliga, BSV Heinersdorf, ein anderes Kaliber war! Sie glichen nach 15 Minuten, im Anschluss an unseren Ballverlust, durch Franz aus…aber fast im Gegenzug (17.) brachte uns Hamo erneut in Führung. Hamo war es auch, der nach Querpass von Cakmak, die Führung (42.) ausbaute. Bis hierhin eine fast optimale Torchancen- Verwertung. Leider gelang es uns nicht, mit einer 2 Tore Führung in die Halbzeit zu gehen, da eine weitere Unkonzentriertheit im Aufbauspiel zum Anschlusstreffer von Zander (45.), mit dem Tor des Tages( Flugball aus 40m ins unbesetzt Tor), führte. Leider fing die 2. Halbzeit an wie die erste endete…ein Ballverlust im Aufbauspiel, schnelles Umschaltspiel der Heinersdorfer, noch begünstigt durch einen Stellungsfehler unserer Abwehr, konnte der Angreifer nur noch regelwidrig im Strafraum am Abschluss gehindert werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Engel souverän zum 3:3 (50.). Von nun an plätscherte das Spiel so dahin, mit Torchancen hüben wie drüben, inklusive zweier Alutreffer. Stark in dieser Phase des Spiels Gästetorwart/Trainer Hildebrand. Dramatisch wurde es nochmal inder 90. Minute.. der Schiedsrichter entschied auf Handelfmeter für uns, leider konnten wir die Chance nicht nutzen und so ging es in die Verlängerung. Ich nehme es vorweg, es passierte nicht mehr viel, so mußte das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Die Gäste waren nervenstärker und hatten in Torwart Hildenbrand den Matchwinner…er hielt zwei Strafstöße und brachte seine Heinersdorfer in die nächste Runde.
Fazit: Wenn es uns gelingt, unsere Fehler im Aufbauspiel zu minimieren, sowie in Sachen Körperlichkeit noch ein wenig zuzulegen, steht einer erfolgreichen Saison nichts im Wege. SW Neukölln spielte mit:
Ginkel – Kühne, Karakus, Babijczuk, Onyeulo – Schmidt, Plautz, Ruden, D. Ringhandt – Hamo, Cakmak
Eingewechselt wurden Rupprecht, Bader, Würzburg und Walkenbach.
Bedingt durch die Tatsache, dass nur eine einfache Runde gespielt, geht es am kommenden Sonntag mit einem BESCHÄFTIGUNGSSPIEL weiter und zwar um 12.00 im Stadion Britz Süd gegen den LBC.
Frank Greth